Holz ist meine Leidenschaft
Die Drechslerei ist für mich ein Hobby aus Leidenschaft! Schon mein ganzes Leben lang arbeite ich gerne mit dem faszinierenden Rohstoff Holz. Gerne fertige ich auch Ihren individuellen Wunsch an! Mein kleines Lager umfasst verschiedene Kugelschreiber, Rollerballschreiber, Füllfederhalter und Minenbleistifte, Pfeffer-, Salz- und Muskatnussmühlen, Schalen, Döschen, Buttergefässe, Flaschenverschlüsse und Nussknacker.
Ich stelle mich aber auch anderen, neuen Herausforderungen. Wenn Sie also einen Wunsch oder Anliegen haben, kommen Sie auf mich zu. Sollten Sie zum Beispiel ein Stück Holz aus Ihrem Urlaub mit nach Hause genommen haben, fertige ich Ihnen gerne eine schöne Erinnerung daraus.
Lieben Sie einzigartige, natürliche, handgefertigte Blumenvasen? Jede ist ein Einzelstück in verschiedenen Grössen und Ausführungen liebevoll gefertigt. In diesem Verfahren drechsle ich Stämme im nassen Zustand und lasse sie danach über mehrere Wochen oder gar Monate trocknen. Anschliessend werden sie geschliffen und die Innenseite mit Fasspech ausgegossen. Fasspech ist ein Baumharz, dass durch starkes erhitzen verflüssigt wird. Es ist ein absolut natürliches und lebensmittelechtes Naturprodukt. Schon im Mittelalter wurde Fasspech verwendet um Bierfässer auf der Innenseite abzudichten um zu verhindern, dass das Bier den Geschmack des Holzes annimmt.
Durch das Fasspech wird die Innenseite der Vase wasserdicht versiegelt. Aussen wird die Vase geölt. So bekommen Sie eine einzigartige, natürliche und kunstvolle Vase, welche Ihre Blumen noch schöner aussehen lässt.
Die Schüsseln und Schalen fertige ich aus unterschiedlichen Hölzern in unterschiedlichen Formen und Grössen an. Dafür verwende ich nur massives, nicht verleimtes Holz. Das schränkt mich zwar bei der Grösse der Schalen ein, dafür haben wir auch garantiert keine Schadstoffe an unseren Lebensmitteln. Die Schalen werden mit einem lebensmittelechten, natürlichen Öl behandelt. Nicht jedes Holz ist für Lebensmittel geeignet. Von daher kommen Sie auf mich zu, wenn Sie einen speziellen Wunsch haben.
Ich drechsle gerne klassische Pfeffer- und Salzmühlen sowie Muskatnussmühlen. Für die Muskatnussmühlen verwende ich die Mahlwerke der Firma Strässler aus Rafz (ZH), für die Salz- und Pfeffermühlen verwende ich die Keramik- und Edelstahlmahlwerke von der Firma Sonderegger aus Oberegg (AI).
Die Kugelschreiber, Füllfederhalter und Bleistifte fertige ich aus verschiedenen Hölzern. Die Bausätze für die Schreibgeräte beziehe ich direkt bei einem Hersteller, der unter Lizenz für die deutsche Marke Schmid produziert. Die Minen sind qualitativ hochwertig. Bei allen Kugelschreibern können die Minen ersetzt werden. Ersatzminen können in allen Papeterien oder auch bei mir bezogen werden.
Meine Nussknacker sind das ganze Jahr über ein dekoratives Schmuckstück. Sie sind in der Regel aus zwei unterschiedlichen Harthölzer gefertigt. Durch den grossen Pilzkopf hat man genug Kraft, die Nüsse zu knacken. Durch das Gewinde lässt sich der Vorgang gut dosieren, ohne dass die Nuss zwischen den Schalen zerquetscht wird.
Die Flaschenverschlüsse drechsle ich oft aus kleineren Holzresten. Teilweise sind diese, wie auf dem Bild, auch mit Epoxidharz versehen. Für solche Flaschenverschlüsse können Sie mir kleine Holzstücke, die Sie zum Beispiel aus Ihrem Urlaub mit nach Hause gebracht haben, vorbei bringen. Es können nahezu alle Holzarten dafür verwendet werden. Harthölzer eignen sich jedoch besser.
Das Olivenholz eignet sich durch seine Eigenschaften hervorragend für die Küche. Dabei ist das Holz nicht nur dekorativ, sondern durch seine Härte auch äusserst langlebig und beständig.
Der Mörser eignet sich besonders gut für getrocknete Kräuter und Gewürze.
Ebenfalls aus kleineren, exklusiven Holzstücken drechsle ich kleine Schmuckdöschen für Ehe- und/oder Ohrringe sowie Zahndöschen zur Aufbewahrung der ersten ausgefallenen Kinderzähne.
Aus einer Not heraus habe ich mir ein Butterbrett mit Deckel für unseren Kühlschrank gedrechselt. Inzwischen weiss ich, dass das Holz durch seine antibakterielle Wirkung der perfekte Partner für die Zubereitung oder Aufbewahrung von Lebensmittel ist. Dieses Wissen ist durch die Kunststoffindustrie leider in Vergessenheit geraten.
Auf dieses schöne, dekorative und erst noch nachhaltige Produkt in meinem Kühlschrank möchte ich nicht mehr verzichten.
Die Vielfalt an Holzarten ist unglaublich! Es fasziniert mich immer wieder aufs neue, wenn ein Werkstück fertig ist. Die Holzmaserung macht jedes Stück einzigartig und individuell.
Ich habe das Glück, dass ich einige Personen kenne, die Zugang schönen Holzstücken haben. Darunter sind Personen die im Forst arbeiten, Bauern, Waldbesitzer, Gärtner und Schreiner.
So bekomme ich zum Beispiel das Eibenholz von meinem Götti aus der Ostschweiz, nahe der Iddaburg (www.iddaburg.info). Als Kooperationsbürger von Horw kenne ich unseren Förster und bin mit ihm in Kontakt. Von den Förstern aus den Regionen Walchwil, Zug, Steinhausen und Knonau bekomme ich immer wieder schöne, regionale und teilweise auch rare Holzstücke. Darunter können sich auch sehr spezielle Stücke wie Mandelbaum aus dem Garten einer Villa, Perrückenbaum oder ein ziemlich dicker Kreuzdorn befinden. Auch diverse Obsthölzer finden immer wieder den Weg zu mir.
Durch die Bekanntschaft mit einem im Kanton Zürich wohnhaften Olivenhainbesitzer kann ich tolles und wunderschönes Olivenholz einkaufen. Diese meist kleinen, sehr unförmigen Baumstämme würden sonst als Feuerholz enden. Schön, dass ich durch meine Verarbeitung diesem wunderbaren Holz eine andere Bestimmung geben kann.
Ob tropische Hölzer verwendet werden sollen, ist ein Punkt, der immer wieder diskutiert wird. Grundsätzlich arbeite ich nur reduziert oder auf Wunsch meiner Kundschaft mit tropischen Hölzern. Ich lege Wert darauf, dass ich ausschliesslich mit zertifizierten Hölzern arbeite. Zugegeben, da den Überblick zu haben ist nicht einfach. Ich vertraute bei diesen Holzarten auf meine Verkäufer. Dazu gehörte eine Sägerei in Ruswil und ein Drechsler aus dem Rebstein.
einheimische, regionale Holzarten
Das frisch geschnittene Splintholz ist über den gesamten Stammquerschnitt hellgelb bis fast weiss. Ab einem Durchmesser von ca. 30-40 cm kommt es häufig zur Ausbildung eines hellrötlich braunen bis goldbraunen Farbkernes. Das besonders helle Holz des Ahorns vergilbt leicht. Der Faserverlauf ist i.d.R. gerade, kann aber auch häufig wellenförmig als Riegelwuchs vorkommen.
Mein Ahornholz habe ich vom Forstamt Walchwil und stammt aus der östlichen Uferregion des Zugersees.
Die Arve ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kieferngewächse. Ihre Heimat sind die Alpen. Das zuerst rötliche und später rotbraun gefärbte Kernholz duftet stark aromatisch und wird von einem relativ schmalen gelblichen Splint umgeben. Das Holz ist relativ leicht, weich und wenig dauerhaft. Es ist empfindlich gegenüber Bläuepilzen. Der Maserung wird durch viele, gesund eingewachsene und dunkel rotbraun gefärbte Äste eine dekorative Struktur verliehen.
Meine Arve kaufe ich über meinen Schreiner kollegen Armon Gerber aus Pontresina.
Die meisten Birkenarten bilden grundsätzlich nur blass-gelblich- bis rötlich-weisses Splintholz aus, das in sehr alten Bäumen auch eine kernähnliche, bräunliche Farbe annehmen kann.
Mein Birkenholz habe ich von Gygax Gartenbau bekommen. Der Baum stand in Meggen.
Birnbaum ist ein mässig schweres Holz mit entsprechenden Festigkeitseigenschaften, die jedoch deutlich unter denen der im Gewicht vergleichbaren Buche und Eiche liegen. Das Holz ist gleichmässig hell, von gelblich bis rötlich brauner Farbe. Unter Lichteinfluss dunkelt es nach.
Buchenholz ist ein sehr hartes und schweres heimisches Laubholz, welches mit dem Eichenholz vergleichbar ist. Buchenholz „arbeitet“ mehr als andere Nutzhölzer.
Das Buchenholz beziehe ich vom Forstamt der Kooperation Horw.
Die "gestockte Buche" habe ich vom Forstamt Walchwil und stammt aus der östlichen Uferregion des Zugersees.
Im trockenen Zustand sind Splint und Kernholz farblich gleichmässig gelblich weiss bis wachsgelb, am Licht nur wenig nachdunkelnd. Buchsbaum ist das schwerste und härteste aller in Europa heimischen Hölzer. Entsprechend gut sind auch die Festigkeitseigenschaften.
Mein Buchs stammt aus Kriens (LU) und aus der östlichen Uferregion des Zugersees.
Die Eibe ist ein Kernholzbaum. Der schmale Splint ist gelblich-weiss. Das Kernholz weist eine rötlichbraune Farbe auf. Das wegen des langsamen Wachstums feinringige Holz ist sehr dauerhaft, dicht, hart und elastisch. Ein Kubikmeter Eibenholz wiegt zwischen 640 und 800 Kilogramm. Ist also schwerer als das Holz der Buche oder Eiche. Im Holzhandel wird die Eibe nur noch selten angeboten.
Mein Eibenholz habe ich von meinem Götti, der im Lämmligarten eigenen Wald besitzt. Dort wachsen die Bäume am Fusse des Wallfahrtortes Iddaburg.
Eichenstämme haben in ihrer Mitte das graubräunliche Kernholz, zur Rinde hin und scharf abgegrenzt sind zwei bis fünf Zentimeter helles, junges, noch saftdurchflossenes Holz, das Splintholz. Es ist hart und gut spaltbar. Das Kernholz hat eine hohe Verrottungsbeständigkeit und wird selten von Wurmfrass befallen. Der Splint dagegen sehr schnell.
Mein Eichenholz habe ich vom Forstamt Walchwil und stammt aus der östlichen Uferregion des Zugersees.
Der Splint der Esche ist weiss bis gelblich. Das Kernholz behält die hellgelbe Farbe des Splints bei. Im Alter kann ein fakultativer Farbkern ausgebildet werden. Bei der "Europäischen Esche" kann der Farbton graubraun bis oliv und oft wolkig werden. In einzelnen Fällen kann ein gestreifter oliv-brauner Farbkern, vergleichbar dem Olivenholz ausgebildet werden. Das harte und elastische Holz ist leicht und sauber zu bearbeiten.
Meine "Europäische Esche" habe ich vom Forstamt Walchwil und stammt aus der östlichen Uferregion des Zugersees und aus Horw von der Region Oberrüti.
Der Splint der Kirschbäume ist weisslich bis gelblichgrau. Das frische Kernholz ist zunächst gelblich oder hell rötlichbraun mitunter grünlich. Unter Lichteinfluss und Einwirkung von Luftsauerstoff dunkelt das Kernholz schnell zu einem goldenen Rotbraun nach.
Mein Kirschbaumholz habe ich von der Familie Helfenstein aus Malters und vom Bauernhof von Zwyssig Josef aus Arth bekommen.
Die Linden zählen zu den Reifholzbäumen und haben ein helles Kernholz, das sich farblich nicht vom Splintholz unterscheidet. Das Holz ist hellfarbig, weißlich bis gelblich und hat häufig einen rötlichen oder bräunlichen Einschlag und zeigt einen matten Glanz. Seltener ist es grünlich gestreift oder gefleckt. Lindenholz kann gut bearbeitet werden, es lässt sich mühelos schneiden und hobeln und ist besonders gut geeignet zum Schnitzen und Drechseln. Es ist gut schälbar, messerbar und gut zu biegen. Es kann leicht gespalten werden, aber nicht in glatten Flächen.
Das Lindenholz habe ich von Gygax Gartenbau bekommen. Der Baum stand in Horw.
Nussbaum gehört in Europa nach wie vor zu den hoch geschätzten Ausstattungshölzern. Der Splint ist weisslich bis rosagrau, das Kernholz des "Europäischen Nussbaum" hellgrau bis graubraun und teilweise dunkel gestreift; sonst braun bis rötlichbraun mit unterschiedlich starker, fast schwarzer Streifung. Das Kernholz des "Amerikanischen Nussbaum" ist dunkler und gleichmässiger gefärbt, oft mit purpurbrauner Schattierung und weniger auffälligen Farbstreifen.
Meinen "Europäischen Nussbaum" habe ich vom Forstamt Walchwil, der Kooperation Horw und vom Bauernhof von Zwyssig Josef aus Arth.
Der Perückenbaum wächst in mittlerer Höhe an den Südhängen der Alpen südwärts sowie in den Ländern des Nahen Orients, im Kaukasus und in Sibirien, vereinzelt auch in Indien. Der Perückenbaum ist ein kleiner Baum, meist nur strauchartig wachsend, von der Wurzel aus stark verästet. Der Spint ist schmal und fast weiß bei Perückenbaum. Das Kernholz ist glodgelb bis grünlich, stark glänzend, häufig schön und durch hellere Früh- und dunklere Spätholzzonen aufgeteilt.
Meine Perrückenbaumstücke habe ich vom Forstamt Walchwil und stammt aus der östlichen Uferregion des Zugersees.
Feldulme (Rüster) ist eher schokoladenbraun gefärbt, während das weniger häufig verwendete Holz der Berg-Ulme eher hellbraun ist. Farbnuancen in hellem Grau, grüngelblichen Farbtönen oder sogar rotbraun sind aber möglich. Ulmenholz ist nicht witterungsfest, und auch nicht resistent gegen Pilz- und Insektenbefall. Das Splintholz hat generell nur eine sehr geringe Beständigkeit.
Mein Ulmenholz bekam ich vom Biohof Wigger im Obernau bei Luzern und von einem Freund aus Arth.
Der Zwetschgenbaum hat eine lebhaft rötlichbraune Farbe mit violetten Adern. Aufgrund dieser violetten Streifen erscheint das Holz besonders dekorativ und elegant.
Mein Zwetschgenholz bekam ich vom Biohof Wigger im Obernau bei Luzern und vom Bauernhof von Zwyssig Josef aus Arth.
Holz aus Sizilien
Der Olivenbaum, auch "Echter Ölbaum" genannt, ist ein mittelgrosser, oft knorriger Baum. Er wird seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. als Nutzpflanze kultiviert. Olivenholz ist sehr fein und gleichmässig strukturiert. Dunklere Streifen gehören zum typischen Charakter des Olivenholzes. Olivenholz ist eines der härtesten Hölzer, die wir in Europa haben. Es ist dicht, trocknet langsam und quillt im Wasser kaum auf.
Ich kaufe mein Olivenholz von Giuseppe Loiacono von Mirtoliva, der auf Sizilien eine eigene Olivenplantage besitzt. Das Holz stammt von seinen eigenen Bäumen oder den benachbarten Olivenbauern.
Diese Webseite verwendet Cookies. Hier kannst du auswählen, welche Cookies du zulassen willst und deine Auswahl jederzeit ändern. Klickst du auf 'Zustimmen', stimmst du der Verwendung von Cookies zu.